Bosch-Studie: Unternehmen Familie
März 2006 - Weitgehend ohne finanzielle Mehrausgaben, nur mit einem marktorientierten Ansatz sind Wachstums- und Beschäftgungspotenziale durch Familien in Deutschland nachhaltig aktivierbar.
Im internationalen Vergleich muss der Mitteleinsatz für familienunterstützende Dienstleistungen und öffentliche Haushaltsmittel in Deutschland überprüft werden. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag der Robert Bosch Stiftung erarbeitete Studie "Unternehmen Familie" von Roland Berger Strategy Consultants.
Etwa 60.000 Arbeitsplätze mit einem Bruttoinlandsprodukt-stimulierenden (BIP) Effekt von 0,2-0,4 Prozent pro Jahr sind laut Studie möglich, wenn die steuerliche Abzugsfähigkeit von familienunterstützenden Dienstleistungen verbessert und eine verlässliche Planungsperspektive für Familien geschaffen werden.
(Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Weitere Informationen unter www.bosch-stiftung.de/demographischer_wandel.