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Vereinbarkeit fördern - Unser gemeinsames Ziel
Nachlese zur Veranstaltung des Verbunds am 4. November 2009
Der Verbund für Unternehmen & Familie e.V. hatte zu Informations- und Erfahrungsaustausch Mitgliedsunternehmen und Interessierte nach Castrop-Rauxel eingeladen.
Herr Ebbers, der erste Vorsitzende des Verbundes eröffnete die Veranstaltung mit einem Blick auf die Entstehungsgeschichte und die erfahrungsreichen Jahre seit 1996.
Neumitglied
Herr Dr. Ottmar Schuster, Vorsitzender des Netzwerk Zenit e.V. aus Mülheim, beschrieb das Entstehen und Wirken seines Unternehmensverbundes und die Wichtigkeit des Netzwerkgedankens. Als „neues Mitglied“ nahm er Stellung zu den Herausforderungen, die sich Zenit hierdurch stellt und empfahl sich als strategischer Partner, wenn es darum geht, Unternehmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sensibilisieren.
Ausgezeichnetes Unternehmen
Als gutes Beispiel für ein Unternehmen, das diese Herausforderung schon lange erkannt hat und erfolgreich und stetig an der Verbesserung der Vereinbarkeit arbeitet, stellte Dr. Ludger Kleyboldt sein Unternehmen vor. Der NWB Verlag, ein Familienunternehmen aus Herne, hat 2008 vom Verbund die Auszeichnung für eine familienorientierte Personalpolitik erhalten. Im Prozess zur Qualifizierung „Ausgezeichnete Unternehmen in NRW – Mit Familie für unsere Zukunft“ konnte die aktuelle Situation bewertet und Verbesserungspotenziale erkannt werden. Herr Dr. Kleyboldt schilderte eindrucksvoll, was den
Fachverlag ausmacht und wie Familie das Unternehmen prägt.
Best Practice-Beispiele betriebsnaher Kinderbetreuung
Christoph Bogs, der Unternehmer aus Recklinghausen, zeigte mit seinem Beispiel einer betriebsnahen Kinderbetreuung, wie man berufstätige Elternteile wirklich entlasten kann und damit auch den Kommunen mögliche Wege aufzeigt.
Mit der Unterstützung des Kinderhauses Rasselbande ermöglichte die bkd GmbH ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine bedarfsgerechte und betriebsnahe Kinderbetreuung, die sich erfolgreich weiterentwickelt hat.
Herr Bogs und sein Engagement sind ein hervorragendes Beispiel für die Möglichkeit kleiner und mittelgroßer Unternehmen im Zusammenschluss eine gute Lösung zu erreichen.
Umfangreiches Portfolio des Verbunds
Die Mitarbeiterinnen des Verbundes, Ulla Reuther und Regina Held, stellten dem interessierten Publikum das Leistungsportfolio, das der Verbund und das Zentrum Frau in Beruf und Technik Unternehmen zur Zeit anbietet. Anhand der vielfältigen Aufgabenstellungen, die in Unternehmen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familienaufgaben zu bewältigen sind, wurden Angebote der Information & Beratung sowie Workshops, Seminare und Erfahrungsaustausch skizziert. Der Verbund unterstützt bei der Kommunikation der „Familienorientierung“ im Unternehmen nicht zuletzt durch das Angebot der Auszeichnung für Unternehmen in NRW. Die Mitgliedschaft im Verbund können Unternehmen zukünftig über das neue Logo „Mitglied im Verbund für Unternehmen & Familie e.V.“ kommunizieren. Über Aktuelles und Interessantes informiert ab sofort der neue Newsletter. In einem Fragebogen bitten die Akteure des Verbundes Unternehmen ihre aktuellen Bedarfe und Interessen mitzuteilen. Der Verbund möchte auch zukünftig die entscheidenden Themen aufgreifen und Erfahrungen und Fragestellungen im „Netz“ zur Verfügung stellen.
Ausklang
Im Ausklang der Veranstaltung ergaben sich noch weitere interessante Gespräche über die Themen rund um Unternehmen und Familie. Nachdem die Förderung der Vereinbarkeit in der frühen Familienphase, also in der Familiengründungsphase und damit der Betreuung von Kindern, schon längere Zeit diskutiert wird und auf einem guten Weg ist, verlangt die Bewältigung der Vereinbarkeit der späten Familienphase, also die der Betreuung- und Pflege von Angehörigen, Unternehmen und Betroffenen noch einiges ab. Die UnternehmensvertreterInnen sahen diese Aufgabenstellung deutlich auf sich zu kommen und schätzten es sehr, dass der Verbund sich im Projekt des ZFBT gerade für dieses Thema stark macht und sie zukünftig davon profitieren können.
Die Nachlese zur Veranstaltung erhalten Sie auch hier zum Herunterladen als PDF-Datei.