Neue Städteumfrage zur Familienfreundlichkeit

Eltern sehen Nachholbedarf

Eltern sehen Nachholbedarf bei Familienfreundlichkeit. Eine Städteumfrage zeigt, dass Eltern eine genaue Vorstellung davon haben, wie ein familienfreundliches Umfeld aussehen muss und fordern konkrete Unterstützung.

Mehr als die Hälfte der Eltern (59 Prozent) bewertet die Familienfreundlichkeit ihrer Region mit der Note Drei oder schlechter. Das zeigt das FamilienBarometer, eine repräsentative Umfrage zu Stimmung und Wünschen von Eltern in Deutschland, die forsa im Auftrag von CosmosDirekt durchführte.

Während ihrer Deutschlandtour durch zwölf Städte hat der Versicherer CosmosDirekt bei über 2.750 Mütter und Väter noch einmal nachgefragt, wo sie Nachholbedarf sehen. Das FamilienBarometer zeigt:

Das Bild in Deutschlands Städten ist nicht einheitlich. Im Städtevergleich ist Wuppertal das Schlusslicht. Drei Viertel (75 Prozent) der Eltern geben hier die Note Drei oder schlechter. Der Süden schneidet beim Thema Familienfreundlichkeit am besten ab: In Heidelberg bewerten 57 Prozent der Eltern die Familienfreundlichkeit ihrer Stadt mit gut oder sehr gut, in Kempten sind es 55 Prozent. Mütter und Väter wünschen sich mehr Betreuungsangebote Für mehr Familienfreundlichkeit müssen Deutschlands Städte an vielen Stellen nachbessern. Am häufigsten wünschen sich die befragten Eltern mehr Betreuungsangebote für ihren Nachwuchs (54 Prozent). Besonders in Bielefeld und Kassel sehen Eltern ein Defizit bei den Kita-Plätzen.

In allen zwölf Städten mangelt es zudem an einem ausreichenden Freizeitangebot für Familien:

Fast die Hälfte der Eltern (46 Prozent) sieht Nachholbedarf. Ein besseres soziales Miteinander wünscht sich mehr als jeder Dritte (35 Prozent). Knapp ein Viertel fordert mehr Grün durch Parks und Bäume (23 Prozent) oder Einkaufsmöglichkeiten in ihrer Stadt (17 Prozent).

Die Top Fünf auf einen Blick:

1. Bessere Betreuungsangebote (54%)
2. Mehr Freizeitangebote (46%)
3. Sozialeres Miteinander (35%)
4. Mehr Grünflächen (23%)
5. Mehr Einkaufsmöglichkeiten (17%)